Mediterrane Low-FODMAP-Diät: Neue Studie belegt die enorme Wirksamkeit "meiner" Ernährungstherapie gegen den Reizdarm!

Knapp sechs Jahre ist es nun schon her, seit ich, basierend auf meiner Kritik an der klassischen Low-FODMAP-Diät, meine spezifische Form der Ernährungstherapie gegen die Beschwerden des Reizdarmsyndroms formulierte. Die zentralen Säulen meiner mediterranen Low-FODMAP-Diät (mLFD) beschrieb ich dann erstmals ausführlich in meinem Buch "Dein Reizdarm ist heilbar!" (humboldt, 2022; vollständig aktualisierte 2. Auflage 2025). Heute freue ich mich riesig, dass dieses Konzept immer mehr Rückhalt in der Wissenschaft findet, meine Hypothesen untermauert und die Effektivität dieser Ernährungstherapie sogar durch klinische kontrollierte Studien belegt werden! 

 

In diesem Artikel werde ich dir genau zeigen, wie die mLFD in diesen Untersuchungen gestaltet war und welche Effekte sie bei der Linderung der Beschwerden des Reizdarms erzielen konnte. 

 

Los geht´s!

 

Inhalt: Mediterrane Low-FODMAP-Diät gegen den Reizdarm

Was ist eine Low-FODMAP-Diät und was genau gibt es daran auszusetzen?

Bei der mLFD handelt es sich um eine Symbiose der wissenschaftlich wohl am besten untersuchten und für ihre positiven Wirkungen auf die menschliche Gesundheit viel gerühmten mediterranen Ernährung und der Low-FODMAP-Diät, welche ihre Wirksamkeit bei der Linderung von Reizdarmsymptomen eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Falls du noch nichts von mir zu diesem Thema gelesen haben solltest, wirst du dich jetzt vielleicht fragen, warum eine Erweiterung des FODMAP-Konzeptes überhaupt notwendig ist. Schließlich ist die Low-FODMAP-Diät einer der wirksamsten diätetischen Ansätze beim Reizdarmsyndrom, wird inzwischen von vielen Gastroenterologen und Fachgesellschaften empfohlen und gehört neben der Dünndarmfehlbesiedlung, der Stuhltransplantation und der Mastzellstabilisation wohl zu den größten therapeutischen Durchbrüchen der letzten 20 Jahre[1][2]. 

 

Dargestellt sind die Pfade der Wirkungen von FODMAPs in der Ernährung. Ihre Fermentation durch Darmbakterien führt zur Veränderung der Darmflora, Gasbildung (Blähungen) und Freisetzung metabolischer Endprodukte.
Abb1: FODMAPs sind kurzkettige Kohlenhydrate, welche im Dünndarm kaum aufgespalten und verwertet werden können. Die daraus folgende Fermentation durch Darmbakterien im Dickdarm führt zu Gasbildung, osmotischen Effekten und Schmerzen. Bertin et al., 2024.

Die typische Low-FODMAP-Diät verschlimmert den Zustand deiner Darmflora!

Und obwohl die Low-FODMAP-Ernährung auch heute noch enormen Zuspruch erhält, äußerten einige Wissenschaftler schon frühzeitig Kritik an der für viele Patienten segensreichen Ernährungstherapie[3][4]. Leider verhallten diese Stimmen, welche sich vor allem auf die ungünstigen Auswirkungen der klassischen Low-FODMAP-Diät auf die Darmflora und die Problematik der Unterversorgung mit bestimmten Vitaminen- und Mineralstoffen fokussierten, im Rauschen der überschäumenden Euphorie. Schließlich hatten die Patienten und auch ihre betreuenden Ärzte nun endlich ein Werkzeug in die Hand bekommen, das drei von vier Patienten eine relevante Besserung ihrer chronischen Darmbeschwerden versprach - und dies bei einer äußerst therapieresistenten Erkrankung wie dem Reizdarmsyndrom. 

 

Doch die Diät könnte den Betroffenen tatsächlich einen Bärendienst erweisen. Während sie Beschwerden wie Bauchschmerzen und Blähungen verlässlich reduziert, könnte sie die Ursachen und Pathomechanismen hinter der Erkrankung Reizdarm langfristig sogar verstärken. So dezimiert eine langfristig umgesetzte typische Low-FODMAP-Ernährung wichtige probiotische Bakterien der Gattungen Bifidobakterium und Laktobazillus sowie die vor Darmerkrankungen schützende Bakterienart Faecalibacterium prausnitzii signifikant[5]. Aber gerade eine dysbiotische Verschiebung zulasten genau dieser Bakterien ist mit dem Reizdarm assoziiert[6]. Die vermeintlich heilsame Ernährungstherapie könnte hier also unter Umständen schlicht Öl ins Feuer schütten, anstatt wie erhofft den Schwelbrand zu löschen!

 

Grafische Darstellung der Studienergebnisse zu mikrobiellen Veränderungen durch eine Low- oder High-FODMAP-Diät. Während letztere probiotische Gattungen wie Bifidobakterium erhöht, vermindert die Low-FODMAP-Diät diese langfristig.
Abb2: Zahlreiche Studien belegen, dass die typische Low-FODMAP-Diät probiotische bakterielle Arten reduziert, welche vor Darmerkrankungen schützen und solche vermehrt, die mit Entzündungen assoziiert sind. Vandeputte & Joossens, 2020.

FODMAPs sind gesund und schützen vor Diabetes, Depressionen etc.!

Dass die FODMAP-Reduktion einerseits Beschwerden lindert, andererseits aber dein Mikrobiom (und vielleicht auch generelle Gesundheit) ruiniert, ist nur auf den ersten Blick widersprüchlich. Viele RDS-Betroffene glauben aufgrund der Kommunikation auf Blogs und in Ratgebern, bei den kurzkettigen Kohlenhydraten handele es sich lediglich um überflüssige Symptom-Trigger, die Blähungen verursachen und Bauchschmerzen verschlimmern. Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein! 

 

FODMAPs haben unzählige gesundheitsfördernde Eigenschaften, denn ihre zentralen Komponenten wirken präbiotisch, d.h. sie fördern genau jene Darmbakterien deines Mikrobioms, die nützlich für deine Gesundheit sind[7]. FODMAP-reiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Vollkorngetreide, Blumenkohl usw. sind zentrale Bestandteile des mediterranen Ernährungsmusters, welche zu einem großen Teil für seine präventiven und therapeutischen Wirkungen verantwortlich sind[8]. 

Vielleicht wirst du davon überrascht sein, aber Wissenschaftler empfehlen tatsächlich eine High-FODMAP-Diät zur Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Erkrankungen, darunter beispielsweise Morbus Crohn, Diabetes mellitus, aber auch Depressionen und Angststörungen[7][9][10]. 

 

Nicht FODMAPs sind das Problem, sondern der katastrophale Zustand deiner Darmflora und deiner Hirn-Darm-Achse!

 Die kurzkettigen fermentierbaren Kohlenhydrate sind eben keine überflüssigen Reizstoffe. Sie führen bei gesunden Menschen zu vergleichbaren Mengen an Gas und metabolischen Endprodukten[11]. Dass du FODMAPs als Trigger wahrnimmst, hat also nichts mit deren Beschaffenheit und Eigenschaften an sich zu tun. Es liegt einzig am Zustand deiner geschundenen Darmflora (Fehlernährung, Antibiosen, Übergabeeffekte durch die Mutter usw.) und der gestörten Kommunikation auf der Hirn-(Mikrobiom)-Darm-Achse. So zeigen Mäuse, welchen die Wissenschaftler durch psychischen Stress einen Reizdarm verpasst hatten, nach der Gabe von FODMAPs eine deutlich herabgesetzte viszerale Schmerzschwelle, nicht aber ihre Kontrollnager[12]. 

 

Ich sage es dir nur ungern: Wenn du glaubst, deine Beschwerden hätten mit irgendwelchen ominösen Triggerstoffen zu tun, welche nie für den menschlichen Verdauungstrakt vorgesehen waren, dann lügst du dir ordentlich in die Tasche. Die Wahrheit ist, dass du deinen Darm so ruiniert hast, dass du schlicht und ergreifend kein gesundes Essen mehr verträgst! Und die Lösung für dieses Problem kann nicht lauten, diese gesunden Lebensmittel nun dauerhaft zu meiden. Zumal diese Strategie, wie du oben bereits lernen konntest, den Zustand deiner Darmflora weiter verschlechtern kann. 

 

Warum das mediterrane Ernährungsmuster die Low-FODMAP-Diät retten kann

Die klassische Variante der Low-FODMAP-Diät hat also viele Probleme, von denen ich weiter oben nur einige wenige exemplarisch skizziert habe. Dennoch ist das Konzept der FODMAP-Reduktion keineswegs zu verwerfen. Denn natürlich belegen qualitativ hochwertige Studien deren Effektivität beim Management von RDS-typischen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfällen. Auf der anderen Seite kann eine kurzfristige starke FODMAP-Reduktion eine spezifische Dysbiose beheben, unter welcher etwa die Hälfte aller Reizdarmbetroffenen leidet[13]. Die Low-FODMAP-Diät wird dann zu einer ursächlich-wirksamen Therapie, welche die FODMAP-Toleranz wieder erhöhen kann

 

Wie können wir nun dieses Dilemma aus möglichen negativen und gewünschten positiven Wirkungen auflösen? Im Rahmen meiner gesundheitsjournalistischen Recherchen hatte ich mich natürlich auch intensiv mit der Datenlage rund um die Mittelmeer-Kost auseinandergesetzt. Dabei war mir folgendes aufgefallen: Die Eigenschaften und Wirkungen der mediterranen Ernährung waren fast immer gegensätzlich oder ergänzend zu jenen der Low-FODMAP-Diät. Wo die LFD probiotische Bakterienarten schrumpfen ließ, brachte die mediterrane Kost diese zum Aufblühen. Wo die FODMAP-Reduktion keinen Einfluss auf Darmentzündungen entfalten konnte, senkte die Mittelmeer-Ernährung zuverlässig Entzündungsmarker wie Calprotectin und C-reaktives Protein. 

 

Anhand der folgenden Tabelle kannst du sicher gut nachvollziehen, über was ich hier berichten möchte:

 

Auswirkungen von FODMAP-Reduktion und Mediterraner Diät auf verschiedene Gesundheitsparameter

Parameter
klassische FODMAP-Reduktion Mediterrane Diät
Darmsymptome lindert Darmbeschwerden moderat bis stark[14] lindert Darmbeschwerden moderat[15]
FODMAP-Dysbiose kann spezifische Dysbiose beheben[13] kann bestehende FODMAP-Dysbiose verstärken[16]
Darmflora-Dysbiose allg. verschlechtert Zustand der Darmflora[5] verbessert Zustand der Darmflora[17]
Mikronährstoffstatus begünstigt Mangelzustände[18] verbessert Nährstoffversorgung[19]
Entzündungsprozesse nimmt keinen Einfluss auf Entzündungsmarker[20] wirkt stark antientzündlich[21]
Prävention anderer Erkrankungen  bisher nicht geklärt präventiv gegenüber Diabetes, Krebs, Herz-Erkrankungen etc.[22]
Konsequenterweise sollte es Sinn machen, beide Ernährungskonzepte zu verschmelzen. Auf eine mehrwöchige FODMAP-Reduktion, aufbauend auf den mediterranen Säulen (denke an mehr gesundes Fett aus Olivenöl, Nüssen und Fisch; weniger Kohlenhydrate, ausreichend Ballaststoffe und gesunde, erlaubte Gemüsesorten; Zuckerverzicht etc.) zur Elimination einer evtl. bestehenden Dysbiose (s.o.), folgt eine immer stärkere Annäherung an die klassische mediterrane Ernährung unter Einbeziehung von Hülsenfrüchten, FODMAP-reicheren Gemüsesorten und auch fermentierten Lebensmitteln. 

Diese Symbiose müsste, wenn meine Prämisse stimmt, zu verminderten Darmsymptomen führen und gleichzeitig die Ursachen deiner Erkrankung Reizdarmsyndrom (Mikroentzündungen, Immunaktivierung, Dysbiose, Darmbarriere) beheben. Klingt doch super, oder?

 

Zumindest die positiven Rückmeldungen meiner Klienten, Leser und Zuschauer bestätigten frühzeitig meine Annahmen. Ganz besonders freute ich mich aber, als immer mehr internationale Wissenschaftler zu ähnlichen theoretischen Schlussfolgerungen kamen und quasi die gleiche Hypothese aufstellten: Die Kombination der symptomreduzierenden FODMAP-Diät mit der antientzündlichen nediterranen Ernährung könnte für Reizdarmpatienten nicht weniger als ein Wunder bedeuten[23][24][25].

 

Grafische Darstellung der Hypothese zur mLFD: Pfade führen von der Low-FODMAP-Diät über die Symptomlinderung zum Reizdarm sowie von der mediterranen Kost über die Entzündungshemmung. Als Resultat beim Aufaddieren beider Effekte steht ein Fragezeichen.
Abb3: Hypothese der mediterranen Low-FODMAP-Diät zur Linderung der Beschwerden des Reizdarms: FODMAP-Reduktion lindert Beschwerden, antientzündliche Komponenten lindern Mikroentzündungen und verbessern die Darmflora. Quelle: Kasti et al.,2022.

Doch theoretische Überlegungen zur Linderung und Heilung von Krankheiten gibt es ja bekanntlich viele. Und was sagen schon einige Anekdoten von Leserinnen und Zuschauern? 

 

Nun, zum einen sollte man diese Anekdoten niemals unterschätzen, da sie in der Medizingeschichte schon sehr häufig den Anstoß für Hypothesen gaben, die dann wissenschaftlich geprüft werden konnten. Dies trifft insbesondere auf die Ernährungsmedizin zu. 

Aber du hast natürlich Recht: Eine solcher Ansatz sollte am besten durch randomisierte kontrollierte Studien unterfüttert werden. 

 

Umso stolzer bin ich, dass dieser Stein so langsam aber sicher ins Rollen kommt! 

 

Deutlich weniger Bauchschmerzen, geformtere Stuhlgänge: Die mediterrane Low-FODMAP-Diät im Praxistest

Im April 2025 publizierte ein Wissenschaftler-Team rund um Dr. Arezina Kasti (Universitätsklinik Athen) die Ergebnisse einer randomisierten kontrollierten Studie zur mLFD im Fachmagazin Nutrients[26]. Die Forscher hatten zuvor 108 Probanden mit einem Reizdarmsyndrom (ROM-IV) rekrutiert. Alle Patienten konnten den Subtypen Durchfall- oder Mischtyp (wechselnde Stuhlform) zugeordnet werden und hatten mindestens moderate, meist aber heftige Beschwerden (durchschnittlicher IBS-SSS >300). 

 

Die Probanden wurden per Zufall der mediterranen Low-FODMAP-Diät oder einem Kontrollarm zugeteilt. Bei der Kontrolldiät handelte es sich um die NICE-Ernährungsempfehlungen beim Reizdarmsyndrom, deren Wirksamkeit zur Linderung der RDS-Symptome ebenfalls gut belegt ist[27][28]. Einen ersten Zwischenstand erhoben die Wissenschaftler nach einigen Wochen der betreuten Intervention. Danach wurden die Probanden angehalten, die jeweilige Ernährungstherapie langfristig beizubehalten, um sie nach einem halben Jahr erneut über ihre Symptome zu befragen. Nicht erwähnen muss ich, dass eine ganze Batterie validierter Instrumente zum Einsatz kam - vom Ernährungstagebuch, über verschiedene Symptomscores und die Bristol-Stuhlformen-Skala, bis hin zur Stuhlanalyse. 

 

Abb4: Veränderung der globalen Reizdarmbeschwerden über wenige Wochen bzw. sechs Monate. Beide Diäten erzielten nennenswerte Erfolge, wobei die mLFD die Symptome innerhalb einiger Wochen fast halbierte. Quelle: Kasti et al.,2025.
Abb4: Veränderung der globalen Reizdarmbeschwerden über wenige Wochen bzw. sechs Monate. Beide Diäten erzielten nennenswerte Erfolge, wobei die mLFD die Symptome innerhalb einiger Wochen fast halbierte. Quelle: Kasti et al.,2025.

Die zentralen Ergebnisse: Halbierte Darmsymptome, bessere Lebensqualität, weniger Durchfall, Ängste und depressive Verstimmungen!

Schauen wir uns die beeindruckenden Ergebnisse dieser Studie also einmal im Detail an. Während auch die NICE-Empfehlungen wie erwartet gut performten, fokussieren wir uns bei dieser Betrachtung auf die mediterrane Low-FODMAP-Diät, da ihre Ergebnisse auf allen Ebenen signifikant besser waren. 

 

Die mLFD ... 

  1. brachte 82% der Probanden zum klinischen Endpunkt (Verbesserung um mindestens 50 Punkte auf dem IBS-SSS)
  2. halbierte die Darmbeschwerden nahezu (308 vs. 159 durchschnittliche Punkte auf dem IBS-SSS)
  3. verbesserte alle Ebenen der verschiedenen Symptomscores (z.B. auch GSRS) signifikant
  4. erhöhte die Lebensqualität (IBS-QOL)
  5. linderte sowohl depressive Verstimmungen und Ängste signifikant (galt nicht für NICE) 
  6. dickte Durchfälle und weiche Stuhlgänge ein (Bristoi-Stuhlformen-Skala) 
  7. hielt die Probanden auch dauerhaft(!) in einem milden Zustand der Erkrankung (168 Punkte nach einem halben Jahr)

Auch die Stuhlanalysen förderten interessante Details zutage, denn die gemessenen Reduktionen von Fermentationsendprodukten (SCFAs und BCFAs) korrelierten mit der Verbesserung der Symptome. Ein Puzzlestück, das sich extrem gut in die aktuelle Forschung einfügt, welche zeigt, dass kurzkettige Fettsäuren im Rahmen von RDS-D und RDS-M zum Problem werden können und hohe Konzentrationen oft mit einer starken Fehlbesiedlung des Darms assoziiert sind[29]. Sie haben damit sicherlich das Potenzial, in Zukunft als Biomarker und Prädiktoren für die Erkrankung eingesetzt werden zu können. 

 

Meines Erachtens war diese Interventionsstudie ein durchschlagender Erfolg für die mediterrane Low-FODMAP-Diät. Was meinst du? 

 

Gern hätte ich natürlich noch einige Add-Ons gesehen, aber vielleicht kommen diese ja in der näheren Zukunft. So wäre es für mich besonders interessant gewesen zu erfahren, wie sich die mLFD konkret auf das Mikrobiom auswirkt. Schließlich war dies ein Schlüsselpunkt zur Formulierung meiner Hypothese. Und natürlich wäre auch ein direkter Vergleich mit der klassischen LFD ganz großes Kino. Warten wir es einmal ab! 

 

Falls du jetzt mehr über meine mediterrane Low-FODMAP-Diät erfahren möchtest, kann ich dir mein Buch "Dein Reizdarm ist heilbar" ans Herz legen sowie dich auf meine Lebensmittelliste und meine zugehörige Videosektion verweisen. 

 

Ich wünsche dir von Herzen großartige und langfristige Erfolge bei der Linderung deiner Beschwerden.

Dein Thomas

 

Dir hat dieser Artikel gefallen oder sogar weitergeholfen?

Dann würde ich mich riesig freuen, wenn du meine komplett kostenfreien Inhalte mit anderen Betroffenen, ihren Angehörigen und Therapeuten teilen könntest. Ganz herzlichen Dank dafür! 


Du willst das Projekt gern darüber hinaus unterstützen?

Literaturverzeichnis

Pouladi A, Arabpour E, Bahrami O, Sadeghi A, Mozafari Komesh Tape P, Abdehagh M, Zali MR. Impacts of the Long-Term Low-FODMAP Diet in Patients With Irritable Bowel Syndrome: A Systematic Review and Meta-Analysis. J Hum Nutr Diet. 2025 Aug;38(4):e70105. doi: 10.1111/jhn.70105. PMID: 40735813.

 

Cuffe MS, Staudacher HM, Aziz I, Adame EC, Krieger-Grubel C, Madrid AM, Ohlsson B, Black CJ, Ford AC. Efficacy of dietary interventions in irritable bowel syndrome: a systematic review and network meta-analysis. Lancet Gastroenterol Hepatol. 2025 Jun;10(6):520-536. doi: 10.1016/S2468-1253(25)00054-8. Epub 2025 Apr 18. PMID: 40258374.

 

Catassi G, Lionetti E, Gatti S, Catassi C. The Low FODMAP Diet: Many Question Marks for a Catchy Acronym. Nutrients. 2017 Mar 16;9(3):292. doi: 10.3390/nu9030292. PMID: 28300773; PMCID: PMC5372955.

 

Bellini M, Tonarelli S, Nagy AG, Pancetti A, Costa F, Ricchiuti A, de Bortoli N, Mosca M, Marchi S, Rossi A. Low FODMAP Diet: Evidence, Doubts, and Hopes. Nutrients. 2020 Jan 4;12(1):148. doi: 10.3390/nu12010148. PMID: 31947991; PMCID: PMC7019579.

 

Cox SR, Lindsay JO, Fromentin S, Stagg AJ, McCarthy NE, Galleron N, Ibraim SB, Roume H, Levenez F, Pons N, Maziers N, Lomer MC, Ehrlich SD, Irving PM, Whelan K. Effects of Low FODMAP Diet on Symptoms, Fecal Microbiome, and Markers of Inflammation in Patients With Quiescent Inflammatory Bowel Disease in a Randomized Trial. Gastroenterology. 2020 Jan;158(1):176-188.e7. doi: 10.1053/j.gastro.2019.09.024. Epub 2019 Oct 2. PMID: 31586453.

 

Wang L, Alammar N, Singh R, Nanavati J, Song Y, Chaudhary R, Mullin GE. Gut Microbial Dysbiosis in the Irritable Bowel Syndrome: A Systematic Review and Meta-Analysis of Case-Control Studies. J Acad Nutr Diet. 2020 Apr;120(4):565-586. doi: 10.1016/j.jand.2019.05.015. Epub 2019 Aug 28. PMID: 31473156.

 

Halmos EP, Christophersen CT, Bird AR, Shepherd SJ, Muir JG, Gibson PR. Consistent Prebiotic Effect on Gut Microbiota With Altered FODMAP Intake in Patients with Crohn's Disease: A Randomised, Controlled Cross-Over Trial of Well-Defined Diets. Clin Transl Gastroenterol. 2016 Apr 14;7(4):e164. doi: 10.1038/ctg.2016.22. PMID: 27077959; PMCID: PMC4855163.

 

Zambrano AK, Cadena-Ullauri S, Ruiz-Pozo VA, Tamayo-Trujillo R, Paz-Cruz E, Guevara-Ramírez P, Frias-Toral E, Simancas-Racines D. Impact of fundamental components of the Mediterranean diet on the microbiota composition in blood pressure regulation. J Transl Med. 2024 May 3;22(1):417. doi: 10.1186/s12967-024-05175-x. PMID: 38702795; PMCID: PMC11067105.

 

Chu N, Chan JC, Chow E. A diet high in FODMAPs as a novel dietary strategy in diabetes? Clin Nutr. 2022 Oct;41(10):2103-2112. doi: 10.1016/j.clnu.2022.07.036. Epub 2022 Aug 7. PMID: 36067582.

 

10 Motallaei M, Rostampour K, Shams-Rad S, Nadjarzadeh A, Khayyatzadeh SS, Mirzaei M, Salehi-Abargouei A. The association between fodmaps intake and psychological disorders in a large sample of Iranian adults. Sci Rep. 2025 Jul 8;15(1):24355. doi: 10.1038/s41598-025-08326-2. PMID: 40628800; PMCID: PMC12238520.

 

11 Wu J, Masuy I, Biesiekierski JR, Fitzke HE, Parikh C, Schofield L, Shaikh H, Bhagwanani A, Aziz Q, Taylor SA, Tack J, Van Oudenhove L. Gut-brain axis dysfunction underlies FODMAP-induced symptom generation in irritable bowel syndrome. Aliment Pharmacol Ther. 2022 Mar;55(6):670-682. doi: 10.1111/apt.16812. Epub 2022 Feb 15. PMID: 35166384.

 

12 Chen BR, Du LJ, He HQ, Kim JJ, Zhao Y, Zhang YW, Luo L, Dai N. Fructo-oligosaccharide intensifies visceral hypersensitivity and intestinal inflammation in a stress-induced irritable bowel syndrome mouse model. World J Gastroenterol. 2017 Dec 21;23(47):8321-8333. doi: 10.3748/wjg.v23.i47.8321. PMID: 29307992; PMCID: PMC5743503.

 

13 Vervier K, Moss S, Kumar N, Adoum A, Barne M, Browne H, Kaser A, Kiely CJ, Neville BA, Powell N, Raine T, Stares MD, Zhu A, De La Revilla Negro J, Lawley TD, Parkes M. Two microbiota subtypes identified in irritable bowel syndrome with distinct responses to the low FODMAP diet. Gut. 2022 Sep;71(9):1821-1830. doi: 10.1136/gutjnl-2021-325177. Epub 2021 Nov 22. PMID: 34810234; PMCID: PMC9380505.

 

14 van Lanen AS, de Bree A, Greyling A. Efficacy of a low-FODMAP diet in adult irritable bowel syndrome: a systematic review and meta-analysis. Eur J Nutr. 2021 Sep;60(6):3505-3522. doi: 10.1007/s00394-020-02473-0. Epub 2021 Feb 14. Erratum in: Eur J Nutr. 2021 Sep;60(6):3523. doi: 10.1007/s00394-021-02620-1. PMID: 33585949; PMCID: PMC8354978.

 

15 Singh P, Dean G, Iram S, Peng W, Chey SW, Rifkin S, Lothen-Kline C, Muir J, Lee AA, Eswaran S, Chey WD. Efficacy of Mediterranean Diet vs. Low-FODMAP Diet in Patients With Nonconstipated Irritable Bowel Syndrome: A Pilot Randomized Controlled Trial. Neurogastroenterol Motil. 2025 Oct;37(10):e70060. doi: 10.1111/nmo.70060. Epub 2025 Apr 24. PMID: 40273380; PMCID: PMC12435798.

 

16 Zhou SY, Gillilland M 3rd, Wu X, Leelasinjaroen P, Zhang G, Zhou H, Ye B, Lu Y, Owyang C. FODMAP diet modulates visceral nociception by lipopolysaccharide-mediated intestinal inflammation and barrier dysfunction. J Clin Invest. 2018 Jan 2;128(1):267-280. doi: 10.1172/JCI92390. Epub 2017 Nov 27. PMID: 29202473; PMCID: PMC5749529.

 

17 Abrignani V, Salvo A, Pacinella G, Tuttolomondo A. The Mediterranean Diet, Its Microbiome Connections, and Cardiovascular Health: A Narrative Review. Int J Mol Sci. 2024 Apr 30;25(9):4942. doi: 10.3390/ijms25094942. PMID: 38732161; PMCID: PMC11084172.

 

18 Eswaran S, Dolan RD, Ball SC, Jackson K, Chey W. The Impact of a 4-Week Low-FODMAP and mNICE Diet on Nutrient Intake in a Sample of US Adults with Irritable Bowel Syndrome with Diarrhea. J Acad Nutr Diet. 2020 Apr;120(4):641-649. doi: 10.1016/j.jand.2019.03.003. Epub 2019 May 15. PMID: 31103370.

 

19 Castro-Quezada I, Román-Viñas B, Serra-Majem L. The Mediterranean diet and nutritional adequacy: a review. Nutrients. 2014 Jan 3;6(1):231-48. doi: 10.3390/nu6010231. PMID: 24394536; PMCID: PMC3916858.

 

20 Grammatikopoulou MG, Goulis DG, Gkiouras K, Nigdelis MP, Papageorgiou ST, Papamitsou T, Forbes A, Bogdanos DP. Low FODMAP Diet for Functional Gastrointestinal Symptoms in Quiescent Inflammatory Bowel Disease: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials. Nutrients. 2020 Nov 27;12(12):3648. doi: 10.3390/nu12123648. PMID: 33260902; PMCID: PMC7760970.

 

21 Mor-Sasson L, Sarbagili-Shabat C, Sherf-Dagan S, Zelber-Sagi S, Cohen NA, Ron Y, Hirsch A, Thurm T, Maharshak N, Fliss-Isakov N. Adherence to a Mediterranean dietary pattern is associated with biochemical remission in patients with Crohn's disease. Clin Nutr. 2025 Oct;53:51-59. doi: 10.1016/j.clnu.2025.07.036. Epub 2025 Aug 5. PMID: 40845424.

 

22 Guasch-Ferré M, Willett WC. The Mediterranean diet and health: a comprehensive overview. J Intern Med. 2021 Sep;290(3):549-566. doi: 10.1111/joim.13333. Epub 2021 Aug 23. PMID: 34423871.

 

23 Kasti A, Petsis K, Lambrinou S, Katsas K, Nikolaki M, Papanikolaou IS, Hatziagelaki E, Triantafyllou K. A Combination of Mediterranean and Low-FODMAP Diets for Managing IBS Symptoms? Ask Your Gut! Microorganisms. 2022 Mar 30;10(4):751. doi: 10.3390/microorganisms10040751. PMID: 35456802; PMCID: PMC9032697.

 

24 Kasti AN, Katsas K, Petsis K, Lambrinou S, Synodinou KD, Kapetani A, Smart KL, Nikolaki MD, Halvatsiotis P, Triantafyllou K, Muir JG. Is the Mediterranean Low Fodmap Diet Effective in Managing Irritable Bowel Syndrome Symptoms and Gut Microbiota? An Innovative Research Protocol. Nutrients. 2024 May 23;16(11):1592. doi: 10.3390/nu16111592. PMID: 38892525; PMCID: PMC11174440.

 

25 Dimitriou A, Aggeletopoulou I, Triantos C. Optimizing Nutritional Balance: Integrating the Mediterranean Diet into Low-FODMAP Nutrition. Microorganisms. 2025 Sep 7;13(9):2085. doi: 10.3390/microorganisms13092085. PMID: 41011418; PMCID: PMC12473091.

 

26 Kasti AN, Katsas K, Pavlidis DE, Stylianakis E, Petsis KI, Lambrinou S, Nikolaki MD, Papanikolaou IS, Hatziagelaki E, Papadimitriou K, Kapolos J, Muir JG, Triantafyllou K. Clinical Trial: A Mediterranean Low-FODMAP Diet Alleviates Symptoms of Non-Constipation IBS-Randomized Controlled Study and Volatomics Analysis. Nutrients. 2025 Apr 30;17(9):1545. doi: 10.3390/nu17091545. PMID: 40362860; PMCID: PMC12073482.

 

27 McKenzie YA, Bowyer RK, Leach H, Gulia P, Horobin J, O'Sullivan NA, Pettitt C, Reeves LB, Seamark L, Williams M, Thompson J, Lomer MC; (IBS Dietetic Guideline Review Group on behalf of Gastroenterology Specialist Group of the British Dietetic Association). British Dietetic Association systematic review and evidence-based practice guidelines for the dietary management of irritable bowel syndrome in adults (2016 update). J Hum Nutr Diet. 2016 Oct;29(5):549-75. doi: 10.1111/jhn.12385. Epub 2016 Jun 8. PMID: 27272325.

 

28 Eswaran SL, Chey WD, Han-Markey T, Ball S, Jackson K. A Randomized Controlled Trial Comparing the Low FODMAP Diet vs. Modified NICE Guidelines in US Adults with IBS-D. Am J Gastroenterol. 2016 Dec;111(12):1824-1832. doi: 10.1038/ajg.2016.434. Epub 2016 Oct 11. PMID: 27725652.

 

29 de la Cuesta-Zuluaga J, Mueller NT, Álvarez-Quintero R, Velásquez-Mejía EP, Sierra JA, Corrales-Agudelo V, Carmona JA, Abad JM, Escobar JS. Higher Fecal Short-Chain Fatty Acid Levels Are Associated with Gut Microbiome Dysbiosis, Obesity, Hypertension and Cardiometabolic Disease Risk Factors. Nutrients. 2018 Dec 27;11(1):51. doi: 10.3390/nu11010051. PMID: 30591685; PMCID: PMC6356834.

Abbildungsverzeichnis

Abb1

Bertin L, Zanconato M, Crepaldi M, Marasco G, Cremon C, Barbara G, Barberio B, Zingone F, Savarino EV. The Role of the FODMAP Diet in IBS. Nutrients. 2024 Jan 26;16(3):370. doi: 10.3390/nu16030370. PMID: 38337655; PMCID: PMC10857121.

 

Abb2

Vandeputte D, Joossens M. Effects of Low and High FODMAP Diets on Human Gastrointestinal Microbiota Composition in Adults with Intestinal Diseases: A Systematic Review. Microorganisms. 2020 Oct 23;8(11):1638. doi: 10.3390/microorganisms8111638. PMID: 33114017; PMCID: PMC7690730.

 

Abb3

Kasti A, Petsis K, Lambrinou S, Katsas K, Nikolaki M, Papanikolaou IS, Hatziagelaki E, Triantafyllou K. A Combination of Mediterranean and Low-FODMAP Diets for Managing IBS Symptoms? Ask Your Gut! Microorganisms. 2022 Mar 30;10(4):751. doi: 10.3390/microorganisms10040751. PMID: 35456802; PMCID: PMC9032697. 

 

Bereitgestellt unter der Creative Commons License.Es wurden keinerlei Änderungen seitens des Autors dieses Artikels vorgenommen.