Artikel mit dem Tag "RDS"



Im vergangenen Jahrzehnt hat sich enorm viel im Bereich der Erforschung chronischer Darmerkrankungen bewegt. Dennoch wird gerade im deutschsprachigen Raum durch die betreuenden Ärzte kaum auf die Behandlung des Reizdarmsyndroms durch Medikamente der neusten Generation gesetzt (Ramosetron, Eluxadolin, Rifaximin). Kommt mit dieser neuen bahnbrechenden Studie endlich der längst überfällige Paradigmenwechsel?
Welche bahnbrechenden Erkenntnisse haben wir doch durch die moderne Wissenschaft über unsere Darmerkrankungen und deren Behandlung erlangt! Stuhltransplantationen zur Restaurierung des Mikrobioms, Mastzellstabilisatoren zur Regulierung des überaktivierten Immunsystems ... Doch manchmal reichen schon winzig kleine Schritte, wie das wöchentliche Schlucken einer winzigen und dazu spottbilligen Tablette ohne nennenswerte Nebenwirkungen, um beeindruckende Effekte zu erzielen. Neugierig geworden?

Inzwischen sind die starken Zusammenhänge zwischen dem Reizdarm auf der einen und der Fibromyalgie als auch dem Chronischen Erschöpfungssyndrom auf der anderen Seite in der Wissenschaft gut belegt. Vielleicht hast du dich auch schon einmal nach der Natur dieser Schnittmengen zwischen so unterschiedlich anmutenden Störungsbildern gefragt? Immer mehr Forscher stimmen einer erschreckenden Hypothese zu: Der multimorbide Patient ist eine logische Folge der Pathomechanismen des Reizdarmsyndroms!
Die "low-FODMAP-Diät" erlebte in den vergangenen fünf Jahren aufgrund vielversprechender Studien einen wahrlich kometenhaften Aufstieg innerhalb der Patientencommunity und ist auch bei vielen Ärzten eine therapeutische Instanz bei der Behandlung des Reizdarms geworden. Allerdings gelangen nur ca. 50% der RDS-Betroffenen in den Genuss deutlicher Linderungen von Bauchschmerzen und Co. So findest du VORHER heraus, ob du zu diesen Glücklichen gehören wirst!

Inzwischen wurden zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen angestrengt, um die Wirkungen einer glutenfreien Kost beim Reizdarmsyndrom zu ergründen. Diese Studien führten zu imposanten Ergebnissen. Denn die Forscher sprachen im Anschluss nicht nur von "Linderung", sondern von "Remissionen" oder "Heilerfolgen". Allerdings: Obwohl die Effekte oft überwältigend sind, profitieren nur etwa 40% der RDS-Patienten so dramatisch von der glutenfreien Ernährung. Gehörst auch DU zu den Glücklichen?
Der Wert der Stuhltransplantation bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms wird unter Wissenschaftlern und Patienten heiß diskutiert. Nach einigen vielversprechenden Fallgeschichten zeichneten Metaanalysen ein eher gemischtes Bild der Effektivität der "fecal microbiota transplantation" (FMT). Doch jetzt zeigten norwegische Forscher, dass es hauptsächlich auf den richtigen Spender ankommt, damit mit der Stuhltransplantation sogar Heilu ... *hust*, pardon "Remissionen" des Reizdarms möglich sind!

Das Leaky Gut Syndrom ist einer der großen Panikmacher in der Welt des Gesundheitsinternets. Doch musst du dir tatsächlich Sorgen um deine Darmbarriere machen? Was passiert eigentlich, wenn diese ihre Schutzfunktion nicht mehr ordentlich erfüllen kann und wie kommt es denn erst dazu? Sind die teuren Onlinekurse, Pülverchen und Tinkturen denn wirklich unumgänglich? Erfahre hier, welche Antwort die Forschung auf diese Fragen bereithält!
Geht es Ihnen vielleicht ähnlich wie vielen meiner Klienten? Diese kommen oft zum Erstgespräch und sind tatsächlich umfassend informiert. Mastzellen, FODMAPs, Störungen bei der Gallensäureregulation, Probiotika und die Auswirkungen dysfunktionaler Gedankenmuster auf körperliche Beschwerden - zu all diesen und vielen weiteren für das Reizdarmsyndrom relevanten Themen haben meine Klienten wertvolles und richtiges beizusteuern. Manchmal denke ich still und heimlich: Wie soll ich ihr oder...

Fett gehört zu den Triggerfaktoren des Reizdarmsyndroms. Aber was steckt eigentlich dahinter?
Elaine Gottschall, die Biochemikerin, Autorin von Breaking the Vicious Cycle und jene Forscherin, welche als erste die bedeutende Rolle von Kohlenhydraten bei der Symptomgenese chronischer Darmerkrankungen populär machte und somit den Grundstein für die low-FODMAP-Diät legte, führt in ihrem Grundlagenwerk aus, dass Darmpatienten Schwierigkeiten haben die Makronährstoffe aufzuspalten und regelgerecht zu verdauen. Dabei würden Proteine am besten, Fette eher mäßig und Kohlenhydrate am...
Was denkt unser Umfeld über uns Reizdarmpatienten? Stigmatisierungen sind beim RDS leider häufig.
Das Reizdarmsyndrom gilt heute trotz vieler neuer Erkenntnisse im Bereich der Pathophysiologie der Erkrankung (Beteiligung der Mastzellen, Mikroentzündungen etc.) als funktionelle Störung, zu deutsch - es handelt sich um eine Erkrankung ohne relevanten labormedizinischen oder histologischen Befund. In den ersten Jahrzehnten nach der Entstehung dieses Syndromkonzeptes wurden deshalb auch verstärkt psychologische Ursachen diskutiert. Dies begründeten die Ärzte mit ersten in Umfragen und...

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