Eine effektive Reizdarm Diät reduziert FODMAPs!

Bitte beachten Sie unsere >kostenlose Broschüre< zur low- FODMAP- Diät!



Häufig sind FODMAP s die Ursache des Reizdarmsyndroms
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FODMAP ist ein Akronym und steht für F(ermentierbare) O(ligo-), D(i-), M(onosaccharide) und P(olyole). Die einzelnen Wörter stehen für Gruppen von Kohlenhydraten. Gemeinsam haben diese, dass sie nur schwer verdaut werden können und schnell fermentieren.

 

Was bedeutet das genauer?

 

Fruktose ist bspw. ein Monosaccharid. Wird es nicht im Dünndarm resorbiert, gelangt es (oder Teile davon) in den Dickdarm, wo es den Darmbakterien als Nahrung zur Verfügung steht. Dies führt dann zu Stoffwechselprozessen seitens der Darmbakterien, welche Gase, Wasser und Toxine ausstoßen. Gasbildung und osmotische Effekte sind die Folge und es kommt zu Blähungen, Krämpfen und Durchfall.

Die Theorie unverdauter Kohlenhydratbestandteile beruht übrigens auf der Spezielle Kohlenhydratdiät von Dr. Sidney Haas bzw. Elaine Gottschall.

 

 Welche einzelnen Kohlenhydrate gehören zu den FODMAPs?

 

  1. Fruktose (besonders in Honig und einigen Obstsorten)
  2. Laktose (in vielen Milchprodukten)
  3. Sorbit und weitere Zuckeralkohole (Diätnahrungsmittel)
  4. Fruktane (Weizen etc.)
  5. Galaktane (z.B. Knoblauch)

 

Update 01/2015

Es ist ein tolles Buch auf Deutsch von Professor Storr zur low- FODMAP- Ernährung erschienen!

 

 

 

Für einen tieferen Einblick gibt es sehr gute Literatur. Leider sind empfehlenswerte Fach- und Kochbücher bisher nur in englischer Sprache erhältlich. Wir können folgende Bücher bei guten Englischkenntnissen jedoch uneingeschränkt empfehlen. Dabei stammen einige von den "Erfindern" des Konzeptes selbst (Susan Shepherd & Peter Gibson).

 

 

Das FODMAP- Konzept ist dabei auf Langfristigkeit und Liberalität ausgelegt. Mit der Zeit werden immer neue Lebensmittel bzw. FODMAP- Gehalte angetestet, um eine maximal mögliche Lebensmittelvielfalt zu erreichen.

 

Die FODMAP- Diät ist der am besten untersuchte diätetische Ansatz zur Behandlung des Reizdarmsyndroms. So fanden De Roest und Kollegen (2013) eine signifikante Reduktion der Symptome Blähungen, Schmerz, Flatulenz und Durchfall auch nach 15 Monaten der Diät. Fast drei Viertel der teilnehmenden Patienten waren zufrieden mit den erzielten Ergebnissen.

 

 

Liste mit low- FODMAP- Lebensmitteln

gemüse

Kürbis

Zucchini

Gurke

Blatt-/Kopfsalat

Spinat

Möhre

Grün von Frühlingszwiebeln

Tomaten


Getreide

Reis

Hafer

Quinoa

Mais

glutenfreie Produkte

Nüsse/Hülsen

max. 15 Mandeln, Walnüsse

max. 2 Teelöffel Sonnenblumen-/

Kürbiskerne oder Sesam

Tofu


Süßstoffe

Traubenzucker

Reissirup

Alkohol

Wodka

Weißwein

Gin

Protein

Fleisch

Fisch

Geflügel

Meeresfrüchte

Eier


Fette

Butter/Ghee

Olivenöl

laktosefreie Sahne

Kokosöl/Milch

Schmalz

Milch

Reismilch

glutenfreie Milch

Hafermilch

Nussmilch

Hanfmilch

Käse/Joghurt

laktosefreier Käse

laktosefreier Joghurt

Kokosjoghurt

laktosefreier Hüttenkäse



Obst

kleine Portionen

Bananen

Heidelbeere

Erdbeere

Zitrone

Kiwi

Rharbarber



Es ist sinnvoll mit einem Ernährungsberater zusammenzuarbeiten, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Das FODMAP- Konzept weist auch einige Fallstricke auf (wie viel Obst ist wann erlaubt etc.), welche aber ausführlich in den oben angeführten Büchern geklärt werden.