Heute wissen wir, dass nahezu alle Trauma-Typen unter Reizdarmpatienten deutlich überrepräsentiert sind. Traumatische Erlebnisse verändern langfristig die Reaktivität der Stressachse, die Zusammensetzung der Darmflora sowie die Aktivität und Struktur verschiedener Hirnareale. Aber wusstest du auch, dass du diese Veränderungen durch einige simple Verhaltensweisen rückgängig machen und dadurch deine Reizdarmsymptome reduzieren kannst? In diesem Artikel zeige ich dir, wie das genau funktioniert!
Mehr als die Hälfte der Betroffenen eines Reizdarms klagt über schwerwiegende, chronische Erschöpfung. Gleiches gilt für jeden zweiten Crohn- und Colitispatienten, auch in Remission. Dennoch ist gerade dieses belastende Symptom nicht sonderlich gut erforscht. Im heutigen Artikel sprechen wir deshalb über eine Verhaltensvariable, welche die Erschöpfung massiv befeuert: Die Tendenz, Vernachlässigtes in kürzester Zeit nachzuholen und hierfür die Regenerationsfähigkeit deines Körpers zu überlasten.
Na hoppla! Wie kann das denn jetzt sein? Eigentlich hast du doch Eier, Milchprodukte und Brot immer gut vertragen, oder? Die meisten Betroffenen eines Reizdarmsyndroms bringen ihre Darmbeschwerden mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung. Und auch die Wissenschaft zeigte inzwischen unzweifelhaft, dass RDS-Patienten sehr häufig unter untypischen Nahrungsmittelallergien leiden, die sich nicht so einfach mittels Bluttest nachweisen lassen. Doch woher kommen diese Unverträglichkeiten eigentlich?
Deine Gedanken können die Erschöpfung bei Long Covid und CFS-ME lindern oder verstärken. Was für viele Betroffene der so körperlichen Erkrankungen unvorstellbar klingt, ist in der medizinischen und psychologischen Forschung inzwischen gut belegt. Die Umstrukturierung negativer Denkmuster ist für die Besserung der CFS-Symptome sogar wirkungsvoller als die graduelle Steigerung der körperlichen Aktivität. Eine niederländische Studie enthüllte hierzu spannende Details.
Stimmungsschwankungen gehören zu den typischen Begleitern des Reizdarms. Viele RDS-Patienten vermuten, ihre Gereiztheit ließe sich vor allem dadurch erklären, dass sie durch ihre Erkrankung höheren Belastungen im Alltags- und Berufsleben ausgesetzt seien. Und sicher ist dies ein bedeutender Aspekt des Zusammenhangs. Doch kürzlich zeigten chinesische Wissenschaftler, dass Stimmungsschwankungen beim Reizdarm eine viel wichtigere Rolle spielen könnten als bisher angenommen wurde.
Du hast sie alle probiert: Low-FODMAP, glutenfrei, Paleo, SCD, Keto - keine Ernährungstherapie war vor dir sicher. Du bewegst dich regelmäßig, nimmst täglich Probiotika und lösliche Ballaststoffe und testest immer wieder die neuesten Medikamente. Doch dein jahrelang bestehender Reizdarm zeigt sich von dem ganzen Aufwand ziemlich unbeeindruckt. Heute stelle ich dir eine neue Studie vor, die den Gründen für ausbleibende oder verminderte Therapieerfolge nachstöberte. Du wirst überrascht sein!
Seien wir ehrlich. Dein Arzt wusste es von Anfang an und du weißt es auch: Deine Mastzellaktivierung oder deine Histaminintoleranz-Symptome sind in erster Linie ein reines Kopfproblem! Schließlich sind die Daten glasklar. Die überwiegende Mehrheit der MCAS-Betroffenen erfüllt die Kriterien für eine psychiatrische Diagnose von Angststörung bis Depression. Oder sollte es etwa wirklich so sein, dass erst die wilden Mastzellen deine Hirnstrukturen ins Wanken bringen? SO ist es, sagen US-Forscher!
Wir alle wissen inzwischen, dass Darmbakterien und andere Mikroorganismen die Kommunikation zwischen unserem Darm und unserem Gehirn beeinflussen. Dies geschieht in beide Richtungen: Emotionen können zu Bauchschmerzen und Durchfall führen und eine Dysbiose der Darmflora Ängste und Depressionen begünstigen. Aber wusstest du auch, dass deine Darmflora auch darüber mitentscheidet, ob dein Gehirn erlernte Ängste vergessen kann oder eben nicht? Und was bedeutet das für die moderne Psychotherapie?
Solltest du selbst von einer Histaminintoleranz, einer lokalen oder gar systemischen Mastzellaktivierung betroffen sein, dann hast du dir vielleicht auch schon einmal die Frage gestellt, ob es denn keine hilfreichen Alternativen zu den zahllosen empfohlenen Pharmaka gibt. Letztere sind durch eine oft mangelnde Effektivität und ein ganzes Sammelsurium an möglichen Nebenwirkungen geprägt. Tatsächlich stehen aber einige hochpotente natürliche Interventionen zur Senkung von Histamin und Co. parat!
Zucker wirkt in seiner reinen kristallinen Form nicht wie ein typisches Nahrungsmittel, sondern wie eine Chemikalie. In Studien konnte konsistent nachgewiesen werden, dass der Konsum von Zucker psychoaktive Effekte produziert. Die dabei erlebten Belohnungsmechanismen wirken handlungssteuernd und sind mit denen von bspw. Kokain vergleichbar. Zucker ist außerdem dazu in der Lage, alle Anzeichen einer Abhängigkeitserkrankung hervorzurufen: Bingeing, Entzugserscheinungen und Toleranzbildung.
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