Gestatten, Thomas mein Name! Ich bin der Kopf hinter Reizdarmtherapie.net.

Foto von Thomas Struppe, Gesundheitsjournalist und Autor von Reizdarmtherapie.net
Thomas Struppe, Gesundheitsjournalist, Mastzellgeplagter.

Das wichtigste auf einen Blick: Kurzvorstellung

  • Thomas Struppe, Jahrgang 1984. Verheiratet. Vater zweier zauberhafter Töchter und Herrchen eines wohlerzogenen, aber maßlos verfressenen Labrador Retrievers. 
  • Begeisterter Körperkulturist seit dem 14. Lebensjahr, Naturliebhaber und leidenschaftlicher Eisbader
  • Ans Nerdtum grenzende Auseinandersetzung mit den Themen Medizin (Psychoneuroimmunologie, Immunologie, Mikrobiomforschung, bionische Regeneration), Psychologie (Psychosomatik, Meditation, Körperpsychotherapie, Religionspsychologie, evolutionäre Psychiatrie), Geschichte, Philosophie und Gesellschaftspolitik.
  • Sporttherapeut und Fitnesstrainer mit zahllosen Zertifikaten und Zusatzqualifikationen aus den Bereichen Fitness und Sportmedizin.  
  • Abgeschlossenes Studium der allgemeinen Psychologie und Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie durch das regionale Gesundheitsamt.
  • Leiter einer körper- und psychotherapeutischen Schwerpunktpraxis für Psychosomatik.
  • 2011 erste Gehversuche als Blogger. Umfassende Berichterstattung über eigene Erfahrungen und jene von Klienten mit dem Reizdarmsyndrom, dem Chronischen Erschöpfungssyndrom und der Mastzellaktivierungserkrankung MCAS. Recherche und Aufbereitung zahlloser wissenschaftlicher Studien zu Erkrankungen aus diesem Formenkreis, sowie verwandten Themen und anschließende kostenfreie Publikation zentraler Erkenntnisse via Blog und Video.
  • Regelmäßiger Autor populärwissenschaftlicher Artikel für Zeitschriften wie Paracelsus, Naturarzt und andere.

 

Foto von Thomas Struppe, Sporttherapeut und Fitnesstrainer, beim Ausführen von Beugestützen
Thomas bei der Körperkulturistik

Eine Gesundheitsseite unter vielen? Da hast du dich schwer geirrt!

Hallo, du wunderschöner Mensch da draußen vor dem Bildschirm. Mein Name ist Thomas und ich bin der Kopf und Autor hinter dem Projekt Reizdarmtherapie.net. Schön, dich kennen zu lernen!

 

Auf diesem Blog soll es vor allem um zwei Dinge gehen: Zum einen um aktuellste Infos aus der internationalen Forschung zu den Themen Reizdarmsyndrom, Darmgesundheit, Mikrobiom, Psychoneuroimmunologie etc., welche du für deine konkrete Therapieplanung und Heilung einsetzen kannst, damit du endlich die nervigen Beschwerden deines Reizdarms, deiner Fibromyalgie oder auch deiner Mastzellaktivierungserkrankung in den Griff bekommst. 

Zum anderen steht auf diesem Blog und dem zugehörigen Videokanal aber die Transparenz im Vordergrund.

 

Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich der Umstand ärgert, dass sich hinter vielen vermeintlich "neutralen" und "seriösen" Informationsangeboten häufig Anbieter mit kommerziellen Interessen verbergen. Dies reicht vom Hersteller massiv beworbener und wenig effektiver Probiotika bis hin zu fadenscheinigen Wunderheilern, denen man erst durch ein zeitaufwendiges Studium des Impressums und eine ausgiebige Suchmaschinenrecherche auf die Schliche kommt. Doch wie neutral können Autoren über beispielsweise ein Probiotikum berichten, wenn sie selbst an dessen Verkauf Geld verdienen? Da Unternehmen, die eine solche Geschäftspraxis bemühen, recht klagefreudig sind, verzichte ich an dieser Stelle auf namentliche Beispiele. Allerdings solltest du wissen, dass diese Anbieter teils gezielt mit Falschaussagen, Übertreibungen hinter dem Feigenblatt der "Wissenschaftlichkeit" operieren. Schaut man sich die dort hochgelobten Untersuchungen jedoch genauer an, muss man schnell feststellen, dass diese zum Teil veraltet sind, geringe oder vorselektierte Stichproben und untypische Skalen verwendeten und die Ergebnisse oftmals nicht repliziert wurden. 

 

Im heutigen datengetriebenen Informationszeitalter sind Daten eine wichtige Ressource und Klickzahlen eine harte Währung. Tausende Anbieter konkurrieren um Rankingplätze zu den wichtigsten Schlagworten und natürlich stechen finanzstarke Unternehmen mit ihren Suchmaschinenoptimierern und Social-Mediaexperten dabei neutrale Einzelkämpfer aus.

 

Doch wem kann ich heute vertrauen, vor allem wenn es um das wichtigste Gut geht, das wir Menschen besitzen - die eigene Gesundheit, oder jene unserer Liebsten? 

 

 

 Als ich vor vielen Jahren selbst auf dem Höhepunkt meiner Erkrankungen stand, musste ich viele negative Erfahrungen mit falschen Versprechen und Fehlinformationen zu und über meine Gesundheit machen. Ich investierte viel hart verdientes Geld in wirkungslose Pülverchen und Wunderkuren und wurde nach Phasen der Hoffnung und Euphorie viel zu oft maßlos enttäuscht. Später lernte ich durch umfangreiche Recherche in den wissenschaftlichen Datenbanken und eigene Erfahrungen, dass die im Internet an populärer Stelle verbreiteten Informationen über den Reizdarm meist nur sehr wenig mit der tatsächlichen Evidenz zu tun haben. Warum das so ist? Weil die in Studien am breitesten wirksamen Therapien und effektivsten Behandlungsansätze keinen Gewinn für die Anbieter generieren. Es handelt sich um Interventionen wie die Ernährungsumstellung, die Bauchhypnose, die Supplementation von Vitamin-D usw., also Interventionen, die alle Betroffenen, auch du, unkompliziert, kostenfrei oder -günstig in den Alltag integrieren können. Es liegt in der Natur des kapitalistischen Marktes, dass solche Therapieoptionen, trotz nachgewiesener Effektivität(!), für kommerzielle Anbieter uninteressant sind und sie eher ihre "Wunderwirkstoffe" oder eben auch Therapien (mit Abhängigkeit von Therapeuten) anpreisen. 

 

Ich habe mir an vielen Punkten auf meinem persönlichen Leidensweg gewünscht, dass es ein neutrales, aktuelles und vor allem evidenz-basiertes Informationsportal zum Thema Reizdarmsyndrom, Mastzellaktivierung usw. gäbe, welches am besten dazu auch noch (kosten-)frei zugänglich sein und eine eigene Gemeinschaft mit ähnlichen Sorgen und Nöten, aber auch Kampfgeist beherbergen sollte.

Nicht ganz ohne Stolz wage ich heute zu behaupten, dass ich nach zehn Jahren intensiver Arbeit ein solches umfassendes Informationsportal selbst geschaffen habe und damit einen Anlaufpunkt für alle Neudiagnostizierten, Genesungswilligen und nach Linderung strebenden Betroffenen. Die täglichen Rückmeldungen via Mail oder YouTube-Kommentar zeigen mir, dass ich meinen eigenen Ansprüchen an ein solches Projekt gerecht geworden bin und motivieren mich, weiter über aktuelle Forschungsergebnisse zu berichten und die Verbreitung von Mythen, Halbwahrheiten und Fehlinformationen hart anzuprangern! 

 

Bevor ich aber das Projekt Reizdarmtherapie.net aus der Taufe hob, formulierte ich für mich fünf zentrale Leitsätze, welche meine zukünftige Arbeit prägen sollten. Sie sorgen auch heute noch für die Absicherung hoher Qualität und ethischer Standards und wurden maßgeblich durch die oben beschriebenen eigenen Erfahrungen beeinflusst. 

 

1. evidenz-basierte Fakten über den Reizdarm liefern!

Alle meine Artikel über Ursachen und Therapiemöglichkeiten des Reizdarmsyndroms sind in der Wissenschaft verankert. Behandlungsempfehlungen wurden zuvor an einer möglichst großen Zahl betroffener Versuchspersonen klinisch erprobt, um dich und andere Leser vor unkalkulierbaren Nebenwirkungen und ineffektiven "Marketingfallen" zu schützen. Zu allen evtl. kontroversen Aussagen in meinen Texten finden sich deshalb immer Querverweise zu den jeweiligen wissenschaftlichen Originalarbeiten. Du bist hiermit zum kritischen Lesen ermuntert. Prüfe dir unschlüssig scheinende Ausführungen bitte nach! Hierfür kannst du auch das immer vorhandene Literaturverzeichnis nutzen.

 

2. Immer am Puls der Zeit der Forschung sein!

Die Artikel, Kommentare und Videos spiegeln den aktuellen Forschungsstand des Veröffentlichungszeitpunktes wider. Mein erklärtes Ziel ist es dabei,  inzwischen überholte aber immer noch sehr hartnäckige Vorurteile zu entkräften.

Einige Beispiele für diese veralteten Stigmata wären:

  1. Das Reizdarmsyndrom ist eine psychogene Erkrankung, da es keine mess- oder sichtbaren körperlichen Veränderungen gibt.
  2. Die Ernährung hat keinen Einfluss auf das Reizdarmsyndrom und seine Beschwerden.
  3. Eine effektive Behandlung des Reizdarms ist nur symptomatisch mittels verschiedener Medikamente möglich. 
  4. Eine Heilung des Reizdarmsyndroms ist nicht möglich. (Für den Gegenbeweis auf den Link klicken!)

 

3. Erkenntnisse aus dem Labor in die Wohnzimmer bringen!

Kennst du das Gefühl einen Ratgeber zur Erkrankung gelesen zu haben und immer noch nicht zu wissen, was du nun konkret tun kannst, um dich endlich besser zu fühlen? Jeder neue Artikel auf dieser Seite soll dir hingegen den Eindruck vermitteln, dass du schon durch das Lesen einen Schritt weiter gekommen bist. Er soll dir einen Mehrwert bieten. Das könnte eine neue Information bezüglich weiterer Labordiagnostik sein, ein zu testendes Nahrungsergänzungsmittel, ein Ernährungsfahrplan oder andere nützliche Inhalte.

Aktuell verunsicherte Betroffene, welche sich ihrer Erkrankung und den Symptomen ausgeliefert fühlen, sollen in einen proaktiven Zustand versetzt werden

 

4. Unabhängig und nicht-kommerziell arbeiten!

Ich vertreibe auf meinem Blog keine Produkte wie E-Books, Online-Kurse, Bücher oder Probiotika. Ich habe auch keine Verbindungen zu Pharmafirmen, Therapeuten oder sonstigen Anbietern. Meine Arbeit auf dem Blog ist ehrenamtlich und nicht-kommerziell, was erst eine absolute Unabhängigkeit bei der Beurteilung der Themen gewährleistet. Weder muss ich etwas schönreden, noch muss ich mich mit einer Konkurrenz beschäftigen. Produkte empfehle ich nur aus persönlicher Überzeugung, oder wenn die wissenschaftliche Datenlage erdrückend ist. 

 

Die Serverkosten etc. finanzieren du und andere Leser über Spenden und den Einkauf über meine Amazon-Empfehlungen. Vielen lieben Dank, dass du mir einen unabhängigen und geraden Blick auf dieses Thema ermöglichst! 

 

5. Aus eigener Erfahrung über RDS & Co. sprechen!

Ich bin selbst seit vielen Jahren von den gleichen Beschwerden betroffen wie du selbst gerade. Auch wenn dies natürlich kein notwendiger Faktor ist, um sinnvoll und gut über die Therapie von Erkrankungen berichten zu können, bringt es doch so einige Vorteile mit sich. Zum einen musste ich selber in viele Fettnäpfchen treten und weiß heute, wie man diese umgeht. Ich kenne die Arzt-Odysseen, die manchmal unaushaltbaren Schmerzen, die Zukunftsängste nach der dritten Krankschreibung im Quartal und die Geldgier vieler "Therapeuten" aus eigener Erfahrung. Dadurch kann ich mich ganz gut in die Situation anderer Betroffener hineinversetzen.  

Tatsache ist: Ich brenne für dieses Thema. Meine Recherchen und Experimente hatten nämlich nicht "nur" das Ziel, dir und anderen da draußen vor dem Bildschirm zu helfen, sondern begleiteten meine eigene Genesung. Ich kämpfte um meine berufliche Zukunft, die Lebensqualität meiner Familie und mein eigenes Wohlbefinden. Natürlich legte ich dadurch enormen Eifer und große Sorgfalt an den Tag.

 

Im Übrigen nehme ich bei allen Veröffentlichungen beide Perspektiven zugleich ein: Seit über 20 Jahren bin ich nun Patient und seit mehr als sieben Jahren arbeite ich nun mit Klienten im Bereich der psychosomatischen Psychotherapie. Es gibt inzwischen kaum Ängste und Nöte im Zusammenhang mit unseren Symptomen, von denen ich noch nichts gehört habe.

 

Ein paar Worte des Dankes

Diese Vorstellungsseite wäre nicht vollständig, ohne einige mir wichtige Personen anerkennend und voller tiefstem Dank zu erwähnen.

 

Da wäre natürlich meine wundervolle Frau Anne, welche ich bereits als Teenager kennenlernte und welche seit 17 Jahren treu an meiner Seite steht. Ich kann meine Liebe zu dieser Frau eigentlich nicht in Worte fassen. Was sie für mich getan hat, verdient den größten Respekt. Sie tröstete mich und gab mir Halt in meinen finstersten Stunden, stellte unsere Beziehung nie infrage, auch wenn wir aufgrund meiner Erkrankung für lange Zeit in so vielen Aspekten eingeschränkt waren. Die gemeinsame Entwicklung als Individuen in einer festen, untrennbaren Synthese erfüllt mich jeden Tag mit Glückseligkeit. Anne ist mein "fehlender Part", mein Seelenpartner, den ich brauche, um mich als Ganzes zu fühlen.

 

Natürlich gehören zu meiner Familie auch meine geliebten Töchter Lenja und Wolke, die in ihren frühen Jahren oft auf ihren Papa verzichten mussten. Sie fuhren ohne ihn in den Urlaub, er fehlte bei Schulaufführungen und bereitete ihnen Kummer durch Krankenhausaufenthalte und ähnliches. Dennoch zeigten mir die beiden in jedem Augenblick, dass sie ihren Vater über alles liebten. Es ist kaum vorstellbar wie verständnisvoll und einfühlsam bereits kleine Kinder sein können. Dafür werde ich auf ewig dankbar sein und alles in meiner Macht stehende tun, um den beiden Mädels ein schönes Leben zu ermöglichen. 

 

Weiterhin herausgestellt zu erwähnen seien meine Eltern, welche mir schier unermüdlich mit Rat und Tat zur Seite standen. Sie unterstützten mich finanziell, bauten mich auf und gaben mir Hoffnung, fuhren mich in weit entfernte Kliniken und machten einfach alles möglich, damit es mir endlich wieder besser gehen möge. Das aus diesen Taten geschöpfte Vertrauen und die empfundene bedingungslose Liebe halfen mir bereits durch so manche düstere Phase.

 

Schließlich möchte ich mich aber auch bei meinen Lesern, Zuschauern und Klienten bedanken. Vermutlich hast du es beim Lesen der obigen Gedanken bereits bemerkt: Du bist für mich keine Klickzahl, kein Datenlieferant oder eine Möglichkeit, um Gewinn zu erzielen. Jeder Betroffene liegt mir am Herzen und ich spüre eine starke Verbindung zu jedem von euch! Durch deine Rückmeldungen bekomme ich das Gefühl einer existierenden "Notgemeinschaft", welche Kraft und Trost spendet, aber auch unheimliche Energien freisetzt, um Neues zu erschaffen und unsere Heilung voranzutreiben. Durch dich und andere Betroffene, egal ob Leser oder Klient, durfte ich so unheimlich viel lernen, was ich für meinen eigenen Lebensweg, aber auch für die Therapie anderer einsetzen konnte. Ich danke dir von ganzem Herzen dafür!